Krieg beginnt vor deiner Haustüre – Die Heimatfront zum Desaster machen! Get organized!

Bundeswehr-Werbespots im Fernsehen, Kino und Radio, Familienfeste mit Waffenshows und Panzern zum Anfassen sowie öffentliche Rekrutengelöbnisse sind fast schon zum Alltag geworden. Der Bundeswehr-Stand auf der Reisemesse verspricht Sport und Abenteuer – besser als Urlaub… -
Immer öfter und aufdringlicher wirbt die deutsche Armee in der Öffentlichkeit. Dabei versucht sie zum einen neue Rekruten zu finden und wirbt auf der anderen Seite in der Bevölkerung um Zustimmung für ihre Kriegsbeteiligungen. 
Jugendoffiziere besuchen Schulklassen um ihnen die „Notwendigkeit“ deutscher Auslandseinsätze klar zu machen. Anzeigen in Jugendzeitschriften und Schülerzeitungen werben für den Beruf als Sodat/-in, mit seinen angeblichen Vorteilen und Annehmlichkeiten. Doch ist Sodat/-in ein ganz normaler Beruf?  

Michael Schulze von Glaßer (* 1986) ist Politikwissenschaftler und Beirat der Informationsstelle Militarisierung e.V. Er wird über die Eroberung unser Schulen durch die Bundeswehr und ihrer Propaganda für den Krieg sprechen. 

Anschließend steht er für Fragen bereit und wir wollen über die Möglichkeiten diskutieren den Bundeswehrauftritten entgegenzutreten. 

13.2.2014 19 Uhr, Farbenladen Feierwerk München Hansastrasse 31

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Kein Werben fürs Sterben. Keine Normalität für Krieg.
War starts here! Widerstand auch!

Was kann ich tun, wenn der Bundeswehroffizier in meine Schule kommt?
Wie können wir Rekrutenwerbung auf Jobmessen stören?
Warum ist Soldat/-in Sein kein normaler Beruf?
Was hat das deutsche Militär im Ausland zu suchen?

Wir treffen uns um über die Möglichkeiten des Widerstands gegen Rekrutenwerbung, den stärker werdenden Militarismus der BRD und alles, was euch zum Thema Krieg und Militär interessiert, zu reden (bei Essen und Trinken).

Am 23.02.2014 um 18 Uhr Im Ligsalz, in der Ligsalzstr. 8

Antimilmuc – Antimilitaristisches Bündnis München

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50 Years of Hell – Kunstelite vs. Machtelite

Als Georg Orwell im Jahr 1949 seinen Roman „1984“ veröffentlichte, hätte sich kaum jemand vorstellen können, welche Bedeutung dem Begriff „Sicherheit“ eines Tages zukommen würde.
Sicherheit wird auch in diesem Jahr wieder ein zentrales Thema der Münchner Sicherheitskonferenz sein, die ab dem 31. Januar zum 50. Mal in München stattfinden wird.
Unter dem Titel „50 YEARS OF HELL“ zeigt der Verein Positive-Propaganda anlässlich dieses „Jubiläums“ in einer Gruppenausstellung Positionen der renommierten sozialkritischen Künstler:
· Carlos Aires (Madrid)
· Mark Jenkins (Washington D.C.)
· Nikita Kadan (Kiew)
Die Sicherheitskonferenz wird von den Ausstellungsmachern als ein mit Steuergeldern finanziertes Happening privater Rüstungslobbyisten verstanden.
Gegenstand der Kritik sind die Verhandlungen der internationalen Machtelite aus Wirtschaft, Politik und Militär über Strategien zur Sicherung des globalen neoliberalen Machterhalts.
Menschenrechtsverletzungen werden dabei billigend in Kauf genommen. Der vermehrte Einsatz von Kriegsdrohnen, die Legitimation von Bundeswehreinsätzen im Ausland, die Aufhebung der Unschuldsvermutung sowie die erst kürzlich erlebte wahllose Vorratsdatenspeicherung sind nur einige Folgen dieser Entwicklung.
Vor diesem Hintergrund ergreift die Ausstellung „50 YEARS OF HELL“ mit eindrucksvollen Arbeiten der Künstler Stellung und präsentiert Werke, die sich sehr eindrucksvoll mit aktuellen politischen Themen und dem Zusammenhang zwischen Krieg und Kapitalismus, Polizeigewalt und Folter auseinandersetzen. Des Weiteren ist eine künstlerische Intervention des Street-Art-Künstlers Mark Jenkins für den Protestmarsch am 1. Februar geplant.

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