AUSSTELLUNG – 50 YEARS OF HELL – 03. Februar bis 28. März 2014

50 Years of Hell – Kunstelite vs. Machtelite

Als Georg Orwell im Jahr 1949 seinen Roman „1984“ veröffentlichte, hätte sich kaum jemand vorstellen können, welche Bedeutung dem Begriff „Sicherheit“ eines Tages zukommen würde.
Sicherheit wird auch in diesem Jahr wieder ein zentrales Thema der Münchner Sicherheitskonferenz sein, die ab dem 31. Januar zum 50. Mal in München stattfinden wird.
Unter dem Titel „50 YEARS OF HELL“ zeigt der Verein Positive-Propaganda anlässlich dieses „Jubiläums“ in einer Gruppenausstellung Positionen der renommierten sozialkritischen Künstler:
· Carlos Aires (Madrid)
· Mark Jenkins (Washington D.C.)
· Nikita Kadan (Kiew)
Die Sicherheitskonferenz wird von den Ausstellungsmachern als ein mit Steuergeldern finanziertes Happening privater Rüstungslobbyisten verstanden.
Gegenstand der Kritik sind die Verhandlungen der internationalen Machtelite aus Wirtschaft, Politik und Militär über Strategien zur Sicherung des globalen neoliberalen Machterhalts.
Menschenrechtsverletzungen werden dabei billigend in Kauf genommen. Der vermehrte Einsatz von Kriegsdrohnen, die Legitimation von Bundeswehreinsätzen im Ausland, die Aufhebung der Unschuldsvermutung sowie die erst kürzlich erlebte wahllose Vorratsdatenspeicherung sind nur einige Folgen dieser Entwicklung.
Vor diesem Hintergrund ergreift die Ausstellung „50 YEARS OF HELL“ mit eindrucksvollen Arbeiten der Künstler Stellung und präsentiert Werke, die sich sehr eindrucksvoll mit aktuellen politischen Themen und dem Zusammenhang zwischen Krieg und Kapitalismus, Polizeigewalt und Folter auseinandersetzen. Des Weiteren ist eine künstlerische Intervention des Street-Art-Künstlers Mark Jenkins für den Protestmarsch am 1. Februar geplant.

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