Archiv für Oktober 2013

Kundgebung am 15. Todestag von Andrea Wolf, 23 Oktober

Ein Mahnmal gegen das Vergessen
Kundgebung am 15. Todestag von Andrea Wolf und
23 weiterer KämpferInnen der kurdischen Guerilla

Wir fordern: Aufklärung der Morde an Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris und die Aufklärung des Kriegsverbrechens vom 23. Oktober 1998 in Kelahere in der Region Wan (Van)

· Mittwoch, 23. Oktober 2013, 17 bis 18 Uhr vor dem französischen Generalkonsulat in der Heimeranstraße 31

Zur Aufklärung der Morde in Paris:
Am 9. Januar 2013 wurden die AktivistInnen der kurdischen Bewegung Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris ermordet. Alle drei waren mutige kurdische Frauen, die für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage genauso kämpften wie für die Frauenbefreiung. In vielen Städten Europas wird jeden Mittwoch bei Kundgebungen die Aufklärung der Morde gefordert.

Zum 15. Todestag von Andrea Wolf und 23 weiterer Militanter der PKK

Menschenrechtsarbeit braucht einen langen Atem. Und den Mut der Menschen, die an die Getöteten erinnern und mitten in den kurdischen Bergen in der Provinz Wan (Van) eine Gedenkstätte für Ronahi, den kurdischen Musiker Hozan Hogir und 22 weitere PKK-Militante errichtet haben. Kurz vor ihrem 15. Todestag. Das Mahnmal, das am 15. September feierlich eingeweiht wurde, liegt auf einem Berggipfel in der Nähe des Dorfes Kelahere (Andicen). Die Gedenkstätte trägt den Namen der deutschen Internationalistin Andrea Wolf, die in kurdischen Städten, Dörfern und Bergen bis heute als „Ronahi“ bekannt ist. Von dort oben können BesucherInnen auf die hohen Bergketten nahe der iranischen und irakischen Grenze blicken – und hinunter in Richtung des Ortes jenes Kriegsverbrechens, bei dem Andrea Wolf mit mindestens zwei weiteren GenossInnen als unbewaffnete Gefangene am 23. Oktober 1998extralegal hingerichtet wurde. Insgesamt tötete das türkische Militär an diesem Tag 24 Militante der PKK. Ein öffentliches Erinnern an die Ermordeten, die Aufklärung der Kriegsverbrechen und die Bestrafung der Täter ist Voraussetzung für einen gerechten Friedensprozess.
Seit 22. September haben kurdische MenschenrechtsaktivistInnen eine andauernde Mahn- und Schutzwache direkt am Mahnmal organisiert, das der Gouverneur von Catak abreißen lassen will. Auf unserer Kundgebung wollen wir auch die Menschen dieser Mahnwache grüßen und ihren mutigen Kampf unterstützen.

Wir fordern die sofortige Rücknahme des Beschlusses
zur Zerstörung des Mahnmals in Kelahere (Andicen)

Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Kriegsverbrechen
am 23. Oktober 1998 und am 9. Januar 2013 in Paris

Wir fordern die Bestrafung der Mörder von Paris und Kelahere

andrea wolf bild 2

Antimilitaristische Videos

Bundeswehr liebt Farbe

Kurz vor Beginn der Ausbildungsplatzbörse „Step One“ auf dem Aqua-Magica-Gelände tränkte eine größere Gruppe AktivistInnen den Infotruck und einen Militärjeep der Bundeswehrwerber mit literweise blutroter Farbe und bereitete der heutigen militärischen Rekrutierung das direkte Aus. Die Fahrerkabine wurde geöffnet und mit „Feuerlöschern“ unter Farbe gesetzt. Danach wurden der Auflieger und das daneben geparkte Militärfahrzeug innen und außen eingefärbt.

„Der Auftrag der Bundeswehr“ Thomas de Maizière FLASHMOB klatscht Rede nieder

KRIEGSMINISTER DE MISERE: NIKOLAUSVORLESUNG
Stellt Euch vor es kommt der Minister – und keiner hört ihm zu! Klasse, was die jungen Leute da in Leipzig auf die Beine gestellt haben! Kurz zusammengefasst: de Misere bekam eine Rute.